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Johannes Brüning
Fächer: Pädagogik, evangelische Religion, Sport

Warum sind Sie Lehrer geworden?
Ich bin Lehrer geworden, weil ich Spaß daran habe mit jungen Leuten zusammen zu arbeiten und ich auch persönlich an den Fächern interessiert bin, die ich unterrichte. In meiner Freizeit treibe ich auch gerne Sport, weshalb sich das Fach Sport anbot. Bei den Fächern Pädagogik und Religion war es ähnlich.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich genieße es sehr mit meiner Familie Zeit zu verbringen und mache mit meiner Frau und unseren Kindern sehr viele Ausflüge. Daneben schwimme ich leidenschaftlich gerne und spiele Fußball in einem Traditionsteam (allerdings nicht in der Alt-Herren Mannschaft ;)). Zudem versuche ich Sport und meine Familie so oft wie es möglich ist, miteinander zu verbinden.

Finden Sie sich manchmal in SchülerInnen wieder?
Auf jeden Fall, fast jeden Tag.

Also haben Sie auch Ihre Freistunden ähnlich verbracht, wie wir heute?
Ich bin in Tecklenburg zur Schule gegangen, also in einer sehr, sehr kleinen Stadt auf dem Land. Zudem war mein Vater als Pastor tätig, weshalb mich fast jeder in der Stadt kannte und es für mich so nicht möglich war die Freistunden außerhalb der Schule zu verbringen, weil es sonst direkt „herausgekommen“ wäre. Deshalb war ich in dieser Hinsicht eher ein „Spießer“ und habe auf Grund mangelnden Interesses auch keine Karten gespielt. Aber allgemein hatten wir auch bei Weitem nicht so viele Freistunden, wie die Schüler heute. Wir hatten auch Samstagsunterricht, weshalb wir meist nicht so lange in der Schule saßen.

Was haben Sie in der Zeit als Schüler „Schlimmes“ gemacht?
Na ja, also bei den ganz schlimmen Lehrern haben wir immer das Pult vor die Tür gestellt, damit der Lehrer nicht hereinkam. Einige Mitschüler haben auch die „guten“ Lehrer geärgert, was ich allerdings nicht so gut fand. Ich hatte immer ein Gespür dafür, welche Lehrer gut und böse waren.

Was mochten Sie gar nicht als Schüler?
Ja zum Einen musste ich samstags zur Schule und ansonsten habe ich den weiterführenden Sinn des Mathematik- Unterrichts in der Oberstufe - vor allem die Kurvendiskussion - nie richtig verstanden, wobei ich nie schlecht in Mathe war.

Was möchten Sie in Ihrem Leben noch erreichen?
Zum Einen möchte ich ein immer besserer Lehrer werden, jedoch ist mir meine Familie am wichtigsten, sodass ich versuche ein immer besserer Vater zu werden und möglichst viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Was würden Sie gerne in der Welt verändern, wenn Sie könnten?
Mich würde es persönlich freuen, wenn ich einen nachhaltigen Eindruck auf Schüler hinterlassen und ihnen bei ihrer Entwicklung für ihr späteres Leben weiterhelfen könnte.

Haben Sie ein Vorbild? (Interview in Anwesenheit von: Herrn Lenk, Marie Brauns, Lea Schröer und Lina Offermann;))
Auf jeden Fall verschiedene. Zum Einen in puncto Hilfsbereitschaft Marie Brauns, Lina Offermann und Lea Schröer. Und in Bezug auf das Ausleben christlicher Werte, die Tante meiner Frau. Aber wenn es um die Fachkompetenz  in Sport geht dann natürlich Herrn Lenk.

Jetzt geben wir Ihnen eine Situation vor und Sie entscheiden, was Sie dann täten:

Wenn ich morgen im Lotto gewänne, dann... würde ich natürlich viel spenden und in die Altersvorsorge meiner Kinder investieren.

Wenn heute die Schule abbrennen würde, dann... würde ich aufpassen, dass kein Schüler verbrennt.

Wenn ich drei Dinge mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, dann... würde ich (natürlich eine Wunschmaschine mitnehmen ;)) einen Stift, ein Messer und ein solarbetriebenen E-book Reader mit vielen Büchern mitnehmen.

Wenn ich eine berühmte Persönlichkeit (tot oder lebendig) treffen könnte, dann... wäre das Jesus und zum Anderen, ohne dass das hier jemand falsch versteht, Adolf Hitler, nur um zu verstehen, was damals in ihm vorging.

Herzlichen Dank für das Interview

             
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