Menü
Desktop Mobil
Zu früh ans Glas greifen… Bei unseren Siebtklässlern gibt es so etwas nicht. Weshalb? Wegen des alljährlichen Suchtpräventionstages!

„Drogen und Alkohol sind was für Anfänger. Wer richtig cool ist, zieht sich die Realität rein.“ Dieser Gedanke soll auch von unseren Siebtklässlern verinnerlicht werden.

Die zentralen Punkte der Suchtprävention sind für jede Klasse gleich, werden allerdings in unterschiedlicher Reihenfolge abgearbeitet.

Wir führen den Musterablauf der 7a als Beispiel an, welche von Frau von Keitz begleitet wurde.

Um die Schülerinnen und Schüler auf das bevorstehende Thema einzustimmen, wurde ein Film abgespielt, welcher einen tragischen Unfall zeigt, der nur aufgrund von Drogen- und Alkoholkonsum verursacht wurde.

Für die Schülerschaft war der Besuch eines ehemaligen Konsumenten ein Highlight. Er berichtete über seine Erfahrungen mit intensivem  Drogenkonsum sowie dem Anfang, dem Verlauf und der Entzugsphase in seiner Vergangenheit. Er betonte, dass besonders die Familie und der Freundeskreis sowie die soziale Akzeptanz darunter litten. Außerdem brachte er den Kindern näher, wie stark die körperliche Gesundheit und die Selbstständigkeit beeinträchtigt ist. Zu diesem besonderen Anlass konnten die Siebtklässler den ehemaligen Abhängigen noch interviewen.

Anschließend erstellte die Klasse gemeinsam eine Mind-Map zur Begrifflichkeit „Sucht“. Darauf folgte die Erklärung des 4M-Modells. Es beinhaltet die Faktoren Mittel, also die rauscherzeugende Substanz, den Menschen, also die individuelle Verfassung des Konsumenten, das Milieu, sprich dem Umfeld, und den Markt, demnach das Angebot der Rauschsubstanz.
Danach hatte die 7a die Möglichkeit, am eigenen Leib zu spüren, wie sich der Alkohol auf die Wahrnehmung auswirkt. Um realistische Sinneswahrnehmung eines betrunkenen Menschen zu erleben, wurden sogenannte „Rauschbrillen“ verwendet. Trotz der verzerrten Sicht mussten sich die Kinder bei Koordinationsaufgaben zurechtfinden.

Zuletzt bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler ein Arbeitsblatt über deren individuellen Umgang mit Substanzen wie Alkohol und Drogen. NAch einer. abschließenden Reflektion war die Veranstaltung beendet - und das mit Erfolg, wie die Teilnehmer dieses Seminars befanden.

Wir hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Gelernte einprägen und im späteren Leben Gebrauch davon machen!
             
Zum Seitenanfang ,