Unter dem Motto "Sehen und gesehen werden" fand am Dienstag und Mittwoch vor den Herbstferien bei uns am Stein die alljährliche Verkehrssicherheitsbelehrung der Polizei für die Füntf- und Sechstklässler statt. Was war außerdem Teil der Verkehrssicherheitsbelehrung? Wir verraten es euch...
Herr Kallerhoff, ein aktiver pensionierter Polizist, führte uns als Homepageteam durch die Stationen, die auch die jüngsten Stein-Schüler an diesem Tag durchliefen:
Am Anfang wurde den neuen Schülern am Stein die verschiedenen Reflexionskleidungen vorgestellt: Von Westen über Snapper, bis hin zu reflektierenden Rucksäcken hilft alles, um im Straßenverkehr bei Tag und vor allem bei Dunkelheit gesehen zu werden. Außerdem sollten sich die Kinder in die Sicht eines Autofahrers hineinversetzen, um den gravierenden Unterschied zu erkennen, welcher zwischen dem Tragen und Nicht-Tragen der Reflexionskleidung besteht, welcher durch den Einsatz von einer Autolampe, welche auf die Schüler gerichtet wurde, aufgezeigt wurde.
Station 2 drehte sich um Licht, Lampen und Leuchten. Die Polizisten zeigten den interessierten Schülern, wie sich die Leuchten der Fahrräder über die Zeit verbessert haben: von den einfachen Glühbirnen bis zu modernen LED-Lampen mit einem Reflektor, welche für mehr Sicht und Sicherheit im Verkehr sorgen. Diese Unterschiede wurden zudem an einem Fahrrad gezeigt und die korrekte Montage der Lampe am Fahrrad erklärt. Weiterhin entdeckten die Schüler die verschiedenen Arten der Reflektoren am Fahrrad, wie zum Beispiel an den Speichen.

Wie repariert man die Bremse und wie pumpt man einen platten Reifen auf? Diese und noch viele weitere Reparaturkünste wurden den Sextanern und Quintanern an einer dritten Station nahegelegt. Sie konnten ein Fahrrad mit Mängeln unter Anleitung und Eigeninitiative wieder reparieren und somit verkehrstauglich machen.
Zum Schluss wurden die Schüler noch einmal selbst aktiv, setzten sich auf ein stationäres Fahrrad und trampelten los. Durch den dadurch erzeugten Strom wurde eine Lampe angetrieben, welche ein Bild von einer unübersichtlichen Verkehrssituation darstellte. Die Kinder sollten erkennen, welche Fahrräder ihr Licht angeschaltet oder nicht angeschaltet hatten. Mit den passenden Antworten konnten sie an einem Gewinnspiel teilnehmen.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!
Abschließend möchten wir uns noch im Namen der Schule, der Schulleitung und vor allem der Fünft- und Sechstklässler bei den Verantwortlichen der Polizei, des ADFCs und des AGFS' bedanken.
Fotos von Marten Thiemann und Lorenz Tondera