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Lernen wie im neunzehnten Jahrhundert? Falsch gedacht! Viele Schüler nutzen bereits die digitalen Medien zum Lernen am Stein. Aber welche Regeln gibt es dafür? Und wie sehen das die Lehrer? Hier erfahrt ihr alles über die digitalen Möglichkeiten am Stein!

Das Smartphone ist das wohl am weitesten verbreitete Endgerät unter den Schülern. Im Schulgebäude ist dessen Nutzung zwar untersagt, doch im Rahmen des Unterrichts werden die digitalen Begleiter immer wieder auch eingebaut, um beispielsweise per App Vokabeln zu lernen oder Recherchen zu leisten. Außerdem können Oberstufenschüler die Handys in den Stufenräumen der Qualifikationsphase 1 und 2 frei nutzen, um zu recherchieren, online zusammenzuarbeiten oder digitale Präsentationen anzufertigen. Diese Möglichkeit bietet sich auch in den Räumen der ehemaligen Cafeteria für die Unter- und Oberstufe.

Genau in diesen Räumen besitzt das Smartphone zurzeit darüberhinaus eine elementare Bedeutung: Mithilfe des eigens programmierten Sitzplanmanagers des Steins können sich die Schüler einfach per QR-Code an ihrem Platz registrieren, um somit die Kontaktkette nachverfolgen zu können. Gleiches gilt auch für die Dreyer-Halle. Weiteres zum "SiPlaMa" erfahren Sie hier.

Aber auch das Tablet findet seinen Weg in die Klassenräume immer mehr. Zwar haben die Schüler, die es im Unterricht einsetzen, selbst erworben, dürfen es aber unter Absprache mit ihren Lehrern während der Stunden nutzen, um Unterrichtsmitschriften anzufertigen, Dokumente zu erstellen und Arbeitsblätter digital zu bearbeiten. Manche Lehrer sehen das digitale Lernen im Unterricht noch mit Skepsis, doch viele sind dieser neuen Form der Organisation positiv zugewandt und erlauben die Nutzung in ihrem Unterricht. Frau Vincke zum Beispiel, Deutschlehrerin in Unter- und Oberstufe, nutzt selbst seit vielen Jahre ein IPad für ihre Unterrichtszwecke und steht der Nutzung des Tablets durch die Schüler offen gegenüber. Allerdings  findet sie es als Lehrerin einer Sprache wichtig, dass vor allem Schüler in der Unter- und Mittelstufe die Inhalte gelegentlich mit einem Stift per Hand niederzuschreiben, um das handschriftliche Schreiben nicht ganz zu verlernen. Genauso bestehen auch andere Lehrer beim Schreiben auf dem Tablet auf die Nutzung eines Stiftes.

Insgesamt stößt die Nutzung von Endgeräten zum digitalen und innovativen Lernen allgemein bei sehr vielen Lehrern auf großen Anklang. Sie befürworten die einfache Organisation, die Möglichkeiten zum individuellen Lernen für die Schüler und die Konnektivität mit den technischen Geräten der Schule wie den Beamern.

Aber was sagen die Schülern? Der Oberstufenschüler Marten (Q1) nutzt vor allem die Funktion des nachträglichen Bearbeitens seiner Mitschriften, um somit Fehler zu korrigieren oder wichtige Informationen hinzuzufügen, ohne an Übersichtlichkeit zu verlieren. "Seitdem ich mit meinem iPad arbeite, bin ich in der Schule viel organisierter und ordentlicher!", sagt er uns im Interview.  "Außerdem vergesse ich nie meine Materialien, da ich alles auf meinem iPad dabei habe", nennt er die Vorteile.

Abschließend sollte jedoch betont werden, dass Schüler ohne ein Tablet nicht benachteiligt sind und weiterhin normal am Unterrichtsgeschehen teilnehmen können.

Was haltet Ihr von Tablets im Unterricht? Nutzt ihr schon welche? Oder überlegt ihr, es zukünftig zu tun? Schreibt uns doch gerne eure Meinung in den Frage-Sticker unserer Instagram-Story.
             
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