
Dass Alkohol und Drogen nicht nur Spaß und Party bedeuten, durften die siebten Klassen unserer Schule am 02.02.2016 in Form des Suchtpräventionstages hautnah miterleben.
"Dass Alkohol das ganze Leben zerstören kann, habe ich nicht gedacht.“, so der erste Satz eines überraschten Schülers, nachdem ein trockener Alkoholiker seine Klasse besucht und von seinem Leben erzählt hatte. In diesem Bezug hatten alle Schüler die Möglichkeit, den Gast über sein Schicksal zu befragen, das alle Beteiligten stark zum Nachdenken anregte.
"Ich hatte zuvor immer ein wenig Angst vor Alkoholikern und habe mich auch zuvor nie groß mit diesem Thema beschäftigt, habe aber jetzt festgestellt, dass Alkoholiker ganz nette Menschen sein können", berichtet Janne aus der 7b. Genau wie sie zeigten sich viele Mitschüler schwer beeindruckt von dem geschilderten Absturz, der durchlebten Krise, dem Kontaktverlust zu Familie und Freunden und dem Beinahe-Tod sowie der Rückkehr ins geregelte Leben. - Ein Beispiel für die Kids, wie es eben nicht laufen sollte.
Nach diesem interessanten Gespräch durften die Schüler nun anhand einer Brille, welche einen Alkoholwert von 1,0 Promille simuliert, selbst erleben, wie es sich anfühlt, wenn man betrunken ist. Die Kinder hatten dabei die Chance zu testen, wie schwierig es ist, Münzen aufzuheben oder sich im betrunkenen Zustand etwas zuzuwerfen oder gar auf einer geraden Linie zu laufen.
Eine zusätzliche Lerneinheit bestand aus einem Film und Materialien, womit die Teilnehmer sich das Thema selbst erarbeiten konnten.
Wie Denis aus der 7b mitteilte, befassen sich viele junge Menschen in diesem Alter noch nicht mit dem Thema "Alkohol und Drogen". Aus diesem Grund führen mittlerweile viele Schulen solch einen Suchtpräventionstag durch, um jungen Menschen die Folgen von Alkohol und Drogen deutlich zu machen und zu zeigen, dass nicht nur positive Dinge mit Alkohol in Verbindung gebracht werden können.
Nächstes Jahr sind dann die jetzigen Sechser dran, sich über dieses Thema zu informieren.