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Erziehende Schule

Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium versteht sich nicht nur als Ort des Lernens, sondern auch als Ort der Erziehung. In diesem Sinne wurde 2005 eine Erziehungsvereinbarung getroffen, die im Schulprogramm verankert ist.

 

 

Erziehungsvereinbarung (laut Schulprogramm 2005)

Laut Beschluss der Schulkonferenz soll die folgende Erziehungsvereinbarung mit den Schülern der 5. Klassen im Unterricht behandelt und dann von Schülern, Eltern und Klassenlehrern unterschrieben werden. Eine Verpflichtung zur Unterschrift besteht nicht.

Erziehung im Haus des Lernens

Ab dem Schuljahr 2005/2006 gilt für das Zusammenleben im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium der folgende Erziehungskonsens, erarbeitet von der Arbeitsgruppe „Erziehende Schule“:

Präambel

Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist der gemeinsame Arbeitsplatz für Lehrer und Schüler. Diese Zusammenarbeit soll geprägt sein von der Achtung vor dem Anderen. Soll das Arbeiten angenehm sein und zu guten Ergebnissen führen, müssen wie bei jedem Zusammenleben gewisse Regeln eingehalten werden. Nur so kann das Ziel des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums erreicht werden, die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen Menschen zu erziehen, sie zu befähigen, nach der Schule ein Studium und/oder eine Ausbildung in einem Beruf abzuschließen, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und ein Leben in Eigenverantwortlichkeit und Harmonie mit anderen zu führen.

Wichtige Voraussetzung für die Erreichung der in der Präambel genannten Zielvorstellungen ist eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern: Lehrer und Eltern sind Partner in der Erziehung der Schülerinnen und Schüler. Untersuchungen zeigen, dass bei einer solchen Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern die Schüler im Unterricht aufmerksamer mitarbeiten und die Hausaufgaben sorgfältiger erledigen. Dadurch erhalten sie bessere Noten und eine positive Einstellung zur Schule. Dies führt zu einer höheren Rate an erfolgreichen Schulabgängern und größerem Interesse an Weiterbildung nach der Schullaufbahn.

Grundregeln

  1. Wir handeln so, wie wir es auch von anderen wünschen und erwarten.
  2. Wir tragen dazu bei, dass sich alle hier wohl fühlen – das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist unsere Schule.
  3. Wir sorgen dafür, dass der Unterricht störungsfrei und ordnungsgemäß ablaufen kann.
  4. Wir beteiligen uns aktiv an den Veranstaltungen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums.
  5. Wir achten die Würde (Geschlecht, Religion, Herkunft) aller am Schulleben beteiligten Mädchen und Jungen, Frauen und Männer.
  6. Wir achten den Besitz anderer, dazu gehört auch der Besitz der Schule.
  7. Wir halten uns an die bestehende Hausordnung und Cafeteriaordnung.

Im Rahmen des Schulgesetzes NRW und der Allgemeinen Dienstordnung (ADO) sagen wir als Lehrerinnen und Lehrer zu,

  • die Schüler nach bestem Wissen und Können zu selbstständigen und verantwortungsvollen Personen zu erziehen
  • die Schüler zu fördern und zu fordern die Schüler gerecht zu behandeln
  • Absprachen konsequent einzuhalten
  • uns um einen regen Austausch mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler zu bemühen.

Im Rahmen des Schulgesetzes NRW § 42 sagen wir als Schülerinnen und Schüler zu,

  • den Anweisungen aller Lehrer zu folgen
  • pünktlich zum Unterricht zu erscheinen
  • die notwendigen Unterrichtsmaterialien mitzubringen
  • den Unterricht nicht zu stören (schwätzen, mit Gegenständen werfen)
  • regelmäßig und vollständig die Hausaufgaben zu erledigen
  • Mitschüler weder zu beleidigen noch auszugrenzen („mobben“)
  • Konflikte gewaltfrei auszutragen
  • das Schulgebäude und das Schulgelände sauber zu halten.

Im Rahmen des Schulgesetzes NRW § 42 sagen wir als Eltern zu,

  • Zeit für die schulischen Belange der Kinder aufzubringen
  • die Kinder zur Ordnung (Hausaufgaben, Heftführung) anzuhalten, sie aber selbstständig arbeiten zu lassen
  • darauf hinzuwirken, das die Kinder pünktlich und zuverlässig die Schule besuchen
  • die Mitwirkungsmöglichkeiten zu nutzen
  • uns nicht einseitig („falsche“ Parteilichkeit) bei Konflikten zwischen Schülern und Lehrern zu verhalten
  • die Schule über Probleme zu informieren, die das Verhalten des Kindes in der Schule beeinträchtigen können.
Der zweite Weltkrieg war eines der schlimmsten Ereignisse, die die Menschheit geprägt haben. Wenn der Zeitzeuge Herr Fromm wieder an das Stein kommt, wecken seine Berichte aus dieser tragischen Zeit das Interesse vieler Schüler.

Weiterlesen: 2. Weltkrieg hautnah - Zeitzeuge berichtet Stein-Schülern aus NS-Zeit
Fahrrad tauglich für die dunkle Jahreszeit? Die alljährliche Fahrradkontrolle am Stein brachte die Antwort. Weiterlesen: Auf dem Drahtesel sicher durch den Winter

Jetzt ist es Zeit für kreative Projekte unter dem Motto „Dein Tag für Afrika“! Erneut startet die erfolgreiche Kampagne in ganz Deutschland und natürlich will sich auch unsere Schule daran beteiligen, um Geld für Kinder in Afrika zu verdienen.

Weiterlesen: „Zukunft bilden!“ – Macht mit bei der „Aktion Tagwerk“!
„Politik wird in der Schule zu oberflächlich behandelt“ – eine Aussage, die man sowohl von Schülern als auch von Eltern sehr oft hört. Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium lädt aus diesem Grund einen ehemaligen Abiturienten, Herrn Doktor  Michlik, ein.

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Schüler lehren Schüler: Der Pädagogik-LK von Herrn Frank veranstaltete einen Workshop für den MINT-Kurs der fünften Klasse zu dem Thema „Soziale Netzwerke; hier erhielten die Sextaner Tipps zur Nutzung des Internets im Alltag.

Weiterlesen: Pädagogik-LK meets MINT-AG
Dass Alkohol und Drogen nicht nur Spaß und Party bedeuten, durften die siebten Klassen unserer Schule am 02.02.2016 in Form des Suchtpräventionstages hautnah miterleben.

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