Menü
Desktop Mobil

Dein Start am Stein - Informationen für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern

Hier findest du/finden Sie Infos zu

  • den ersten Tagen an deiner neuen Schule
  • ausführliche Informationen zur Gestaltung der Erprobungsstufe und
  • ganz unten auf dieser Seite: Ein Blick in die Stundentafel am Stein

 

Infos zu den ersten Tagen am Stein

Liebe Viertklässlerin und lieber Viertklässler!

Sicherlich fragst du dich, wie deine erste Zeit am Stein ablaufen wird, dein Start in einer neuen Schule.
•    Im Juni findet der Kennenlernnachmittag statt: Du lernst deine (neuen) Mitschülerinnen und Mitschüler und deine neue Klassenlehrerin oder deinen neuen Klassenlehrer kennen.
•    Am ersten Tag nach den Sommerferien findet die Einschulungsfeier statt. Anschließend erhältst du deinen Stundenplan und erste wichtige Informationen in deinem neuen Klassenraum. Uns ist wichtig, dass du dich schnell bei uns wohlfühlst.
•    Der nächste Tag ist ein Erlebnistag, den du gemeinsam mit deiner Klassenlehrerin oder deinem Klassenlehrer verbringst. Highlight ist die Schulrallye, in der du das Stein richtig kennenlernst.
•    Anschließend beginnt der Unterricht nach dem Stundenplan. Du lernst die neuern Fächer und deine Lehrerinnen und Lehrer kennen. Wir alle helfen euch, gut am Stein anzukommen,
•    Patinnen und Paten eurer Klasse unterstützen euch, sich in der Schule zurechtzufinden und eine gute Klassengemeinschaft zu werden.

Du kannst sicher sein, dass wir dich nicht alleine lassen und helfen, dich an deiner neuen Schule zurechtzufinden! 

 

Die Erprobungsstufe am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Hamm (ausführliche Informationen)


1.    Die Gestaltung des Überganges
Der Wechsel auf die weiterführende Schule markiert in der Lernbiographie eines jeden Kindes einen bedeutenden Einschnitt. Nach den Jahren des gemeinsamen Lernens an der Grundschule ist die neue Lernumgebung zunächst mit vielen Neuerungen verbunden und stellt für die Fünftklässler*innen somit eine Herausforderung dar: So können das viel größere Schulgebäude, der neue Klassenverband, die neuen Unterrichtsfächer und die mit dem Fachunterricht verbundene höhere Anzahl der Lehrerinnen und Lehrer, die in einer Klasse unterrichten, manchmal zunächst Verunsicherung hervorrufen. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, den Wechsel möglichst sanft und behutsam zu gestalten, indem wir den Kindern in der Eingewöhnungsphase an unserer Schule eng zur Seite stehen.

  • Bei dem jährlich stattfindendem „Tag der offenen Tür“ in der Vorweihnachtszeit gewinnen Eltern und ihre Kinder bereits Einblicke in unser Schulleben und lernen die Angebote unserer Schule bei Mitmach-Aktionen kennen.
  • Bereits im Vorfeld achten wir bei der Klassenzusammensetzung auf ein möglichst ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen. Dabei berücksichtigen wir möglichst die bei der Anmeldung geäußerten Wünsche in Bezug auf Mitschüler*innen.
  • Vor den Sommerferien werden die neuen „Steinchen“ zusammen mit ihren Eltern zu einem Kennenlern-Nachmittag eingeladen. Während die Eltern in der Cafeteria Kontakte knüpfen können, lernen die Kinder ihre neuen Mitschüler*innen und die neue Klassenlehrerin bzw. den neuen Klassenlehrer kennen.
  • Bei der Einschulungsfeier nach den Sommerferien begeben sich die neuen „Steinchen“ nach der offiziellen Begrüßung durch die Schulleiterin in ihren neuen Klassenraum und erhalten dort den Stundenplan sowie alle wichtigen Informationen für die ersten Schultage.
  • Der erste Schultag am „Stein“ wird als Erlebnistag gestaltet: Die neue Klasse verbringt ihren ersten Schultag ausschließlich zusammen mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer. Bei einer Schulrallye mit Unterstützung der Paten machen sich die Kinder mit dem Schulgebäude und der Schulorganisation vertraut.
  • Schülerinnen und Schüler aus den Pädagogikkursen der Oberstufe übernehmen Patenschaften für die fünften Klassen, sodass die Kinder neben den Lehrerinnen und Lehrern auch ältere Schülerinnen und Schüler als Ansprechpartner haben. Zudem organisieren die Paten gemeinsame Aktivitäten, z.B. Bastelaktionen oder gemeinsame Spielenachmittage.
  • Das praktizierte Doppelstundenmodell an unserer Schule erleichtert den Umgang mit dem neuen, komplexeren Stundenplan, da die Kinder an einem Tag weniger verschiedenen Fachunterricht haben. Folglich müssen sie sich an einem Tag auf weniger Lehrer*innen einstellen als bei Einzelstunden. Insgesamt können sie sich besser konzentrieren und der Unterricht besteht aus längeren Selbstlern– und Experimentierphasen. Außerdem trägt Ihr Kind eine leichtere Schultasche.

Beispielstundenplan Klasse 5:

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7.55 - 8.40 Uhr

DEUTSCH

BIOLOGIE

KUNST

ENGLISCH

DEUTSCH

8.45 - 9.30 Uhr

DEUTSCH

BIOLOGIE

KUNST

ENGLISCH

ENGLISCH

9.30 - 9.50 Uhr

Pause

Pause

Pause

Pause

Pause

9.50 - 10.35 Uhr

MATHEMATIK

ERDKUNDE

MUSIK

SPORT

SCHWIMMEN

10.35 - 11.20 Uhr

MATHEMATIK

ERDKUNDE

MUSIK

SPORT

SCHWIMMEN

11.20 - 11.40 Uhr

Pause

Pause

Pause

Pause

Pause

11.40 - 12.25 Uhr

ENGLISCH

MATHEMATIK

DEUTSCH

RELIGION/PRAKT.

PHILOSOPHIE

MATHEMATIK

12.25 - 13.10 Uhr

ENGLISCH

 

DEUTSCH

RELIGION/PRAKT.

PHILOSOPHIE

 

  • Zu der ersten Erprobungsstufenkonferenz (ca. 6 Wochen nach Schuljahresbeginn) werden die Kolleginnen und Kollegen aller Grundschulen, von denen Kinder auf unsere Schule gewechselt sind, eingeladen. Im intensiven Austausch besprechen wir dabei die individuelle Lernbiographie im Hinblick auf das Arbeits- und Sozialverhalten jedes Kindes.


2. Die pädagogische Schwerpunktsetzung in der Erprobungsstufe

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 werden als Erprobungsstufe bezeichnet und stellen eine pädagogische Einheit dar, welche die Möglichkeit der Erprobung, Förderung und intensiven Beobachtung der Schülerinnen und Schüler und ihrer individuellen Entwicklung bietet. Die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden erweitert sowie unterschiedliche Lernvoraussetzungen ausgeglichen.
Die Aufgaben der Erprobungsstufe formuliert das Schulministerium NRW: „Anknüpfend   an die Lernerfahrungen der Kinder in der Grundschule führen die Lehrerinnen und Lehrer in diesen zwei Jahren an die Unterrichtsmethoden und Lernangebote des Gymnasiums heran. Sie beobachten und fördern die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten die Eignung für die gewählte Schulform sicherer zu machen.“
   An unserer Schule legen wir deshalb während der Erprobungsstufe besonderen Wert auf

  • ein Lehrerinnen- und Lehrerteam, das möglichst durchgängig - ohne Wechsel - drei Jahre in der Klasse unterrichtet.
  • eine Unterrichtsgestaltung, welche sich an den Bedürfnissen und den Kenntnissen der Kinder orientiert.
  • das Einüben der Strategien des eigenverantwortlichen Lernens (z.B. Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Vokabellernen).
  • eine intensive Methodenschulung.
  • die Weiterentwicklung vielfältiger fachspezifischer Kompetenzen im Sinne der individuellen Förderung durch passgenaue Angebote (z.B. bilingualer Zweig, MINT-Angebot, „Steinplus“: freiwillige Arbeitsgemeinschaften).
  • die Lernatmosphäre und das soziale Miteinander (z.B. Klassenfeiern, Ausflüge, Projekte, 12-tägiger Wangerooge-Törn in das Schullandheim am Ende der Klasse 5.).
  • LRS-Training und Förderkurse in der Jahrgangsstufe 6, falls die Versetzung gefährdet ist.
  • Teilnahme am Lerncoaching bei Schwierigkeiten in der Lernorganisation.
  • Angebote der Schülervertretung (z.B. Unterstufenfeiern, Sportturniere).
  • intensive Austauschgespräche innerhalb der in einer Klasse unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen und mehrmalige Erprobungsstufenkonferenzen während des Schuljahres.
  • enge und vertrauensvolle Elternzusammenarbeit.

 

3.    Schulrechtliche Vorgaben

Über die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Erprobungsstufe in NRW geben die §10 – 12 der Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (APO-S I) Auskunft.

Da die Erprobungsstufe als eine pädagogische Einheit gilt, gehen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzungsentscheidung von der Klasse 5 in die Klasse 6 über.

Die Höchstverweildauer in der Erprobungsstufe beträgt drei Jahre, weshalb es grundsätzlich möglich ist, dass ein Kind auf Antrag der Eltern ein Jahr innerhalb der Erprobungsstufe wiederholt.  

  • Wenn ein Kind am Ende der Jahrgangsstufe 6 versetzt ist, geht es in die Jahrgangsstufe 7 über und hat die Erprobungsstufe damit erfolgreich abgeschlossen.
  • Wenn das Kind am Ende der Jahrgangsstufe 6 nicht versetzt ist und auch die Höchstverweildauer von drei Jahren nicht überschritten wurde, kann die Klasse 6 auf Antrag wiederholt werden. Allerdings muss die Versetzungskonferenz diesem Antrag auf Wiederholung zustimmen. Das wird dann erfolgen, wenn die zukünftige Gesamtentwicklung des Kindes durch die Wiederholung der Klasse 6 positiv eingeschätzt wird und am Ende des Wiederholungsjahrs die Versetzung in Klasse 7 als realistisch erachtet wird.
  • Wenn ein Kind am Ende der Klasse 6 nicht versetzt wird und auch nicht wiederholen kann, geht es nach Wahl der Eltern in die Klasse 7 der Realschule oder Hauptschule über. Falls ein Platz frei ist, ist auch der Wechsel zur Gesamtschule möglich.
  • Bei Nichtversetzung am Ende der Klasse 6 besteht keine Möglichkeit zur Nachprüfung.

 

Stundentafel

Sicherlich interessiert euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Sie, liebe Eltern, welche Fächer und wie viele Stunden im Stundenplan stehen. Hier finden Sie die Stundentafeln der Sekundarstufe I.

Klasse 5

Fach

Stunden pro Woche

Deutsch

5

Mathematik

4

Englisch

5 (bilingual: 6)

Erdkunde

2

Politik

2 (im 2. Halbjahr)

Religion / Praktische Philosophie

2

Sport

4

Biologie

2 (im 1. Halbjahr)

Kunst

2

Musik

2

Bei Wahl des MINT-Profils: MINT-AG

1

Wochenstunden insgesamt

28

(bilinguale Klasse: 29)

(bei Teilnahme am MINT-Profil: 29)

Klasse 6

Fach

Stunden pro Woche

Deutsch

4

Mathematik

5

Englisch

4 (bilingual: 5)

Geschichte

2

Religion / Praktische Philosophie

2

Sport

3

Politik

1

Biologie

2

Physik

2

Informatik

2

Kunst

2 (im ersten Halbjahr)

Musik

2 (im zweiten Halbjahr)

Wochenstunden insgesamt

29

(bilinguale Klasse 30)

(bei Teilnahme am MINT-Profil: 30)

Bei Bedarf bzw. entsprechendem Notenbild: Förderunterricht in einem Kernfach im 2. Halbjahr oder ggf. Lerncoaching.

Der Unterricht in den Klassen 5 und 6 findet zwischen der 1. und 6. Stunde statt (7.55 Uhr bis 13.10 Uhr).

NEU ab Klasse 7:

  • 2. Fremdsprache: Französisch oder Latein (4 Wochenstunden)
  • Chemie
  • Wahl der 3. Fremdsprache oder
  • Wahl des gesellschaftswissenschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Bereichs

NEU ab Klasse 9:

Die Wochenstundenzahl in der Mittelstufe (Klassen 7 – 10) beträgt zwischen 30 und 32 Wochenstunden. Es bestehen Förderangebote in den Kernfächern.

 

             
Zum Seitenanfang ,