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Am 28.01.2015 führte der Religionskurs der Einführungsphase von Frau Rispoli-Riedel eine Umfrage zum Thema „Mann und Frau – Geschlechterrollen“ durch. Diese kam durch das Thema Geschlechterrollen, welches der Kurs behandelt hatte, zustande. Die Umfrage wurde auf Initiative der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in Eigenverantwortung entwickelt.

Es wurden jeweils zwölf Schülerinnen und Schüler pro Stufe befragt, davon jeweils sechs Mädchen und sechs Jungen, sowie zwölf Lehrerinnen und Lehrer.

Die Umfrage war sehr umfangreich und an dieser Stelle bedankt sich der Religionskurs noch einmal bei allen Teilnehmern.

Der Religionskurs erzielte bei der Umfrage interessante Ergebnisse. Dies sind im Folgenden dargestellt:

Der erste Teil der Umfrage bestand aus Fragen zu den Geschlechterrollen. Es kam heraus, dass es für Männer typisch sei, Fußball zu gucken und dass es für Frauen typisch sei auf ihre Aussehen zu achten. Klischees seien dagegen, dass Frauen in der Familie die Rolle der Hausfrau und Männer die Rolle des Versorgers übernähmen. Zuletzt wurde in diesem Abschnitt gefragt, ob man das Geschlecht für einen Tag tauschen würde. Je älter die Befragten waren, desto eher würden sie das Geschlecht tauschen, dennoch ging die Tendenz eher zu Nein.

Der Zweite Teil der Umfrage befasste sich mit den Zukunftsvorstellungen der Befragten sowie der Frage, ob sich die Geschlechterrollen in Zukunft ändern würden.

Die Antworten auf die erste Frage machten deutlich, dass zwar eher weibliche Befragte Zukunftsvorstellungen hatten, die Mehrheit allerdings wenig bis keine Pläne hatte. Konkrete Vorstellungen waren die Gründung einer Familie, ein Studium, ein Haus und ein Auto. Bei der Frage, ob sich die Geschlechterrollen in Zukunft ändern würden, fiel auf, dass im Allgemeinen mehr weibliche Befragte der Meinung waren, dass sich die Rollen ändern würden. Das dachten auch eher die Lehrer, während vor allem Unterstufenschüler nicht dieser Meinung waren.

Im dritten Teil wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie durch die abgebildete Parfümwerbung dieses Parfüm kaufen würden. Für Männer und Frauen gab es jeweils ein eigenes Parfüm. Siebzehn Männer würden das Parfüm kaufen, 35 würden es nicht kaufen. 22 Frauen entschieden sich für und 19 gegen das abgebildete Parfüm.

Anschließend wurde gefragt, wie Männer und Frauen in der Werbung dargestellt werden. Häufige Antworten waren, dass die Männer reich und muskulös und die Frauen schön und sexy gezeigt würden.

Der vierte Teil beschäftigte sich mit Vorbildern. Die meisten Vorbilder waren aus der Sport-, Film-, und Musikbranche. Erkennbar war, dass es mehr männliche Vorbilder gab. Dies wurde damit begründet, dass sie stärker und erfolgreicher seien. Dennoch ist eine Entwicklung wahrzunehmen, da einige Männer auch weibliche Vorbilder nannten.

Im letzten Teil wurde ein Fallbeispiel dargestellt. Die Teilnehmer sollten sich vorstellen, sie wären zu einer Gartenparty eingeladen. Nun mussten sie beantworten, was sie tragen würden. Die Männer entschieden sich am häufigsten für kurze Hosen oder Jeans, Frauen entschieden sich für eine kurze Hose mit T-Shirt oder Top oder für ein Kleid.

Dann wurden Vorgaben zur Kleiderordnung gegeben, in der festgelegt wurde, dass Männer eine kurze Hose und ein T-Shirt und Frauen einen Bikini oder ein kurzes Kleid tragen sollten. 23 Personen würden deshalb nicht hingehen, aber 55 hätten die Feier trotz der Vorgabe besucht.

             
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