Der Schulhof des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Werries hat in der jüngsten Vergangenheit einige Änderungen erfahren.
Früher hauptsächlich aus Beton und Stein geformt, gibt es jetzt farbige Akzente, die das gesamte Erscheinungsbild aufwerten. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die neuen Elemente wie Sitzbänke, Fahrradbügel und vor allem Mosaike der Schulöffentlichkeit vorgestellt. Der gesamte Prozess zeugt von der aktiven Beteiligung der Schulhof-AG und der starken Unterstützung der Bezirksvertretung Uentrop.
Was ist neu?
Sitzmöglichkeiten
Das dringende Bedürfnis der Schüler nach mehr Sitzgelegenheiten wurde durch die Installation von acht leuchtend roten Bänken erfüllt. Diese Bänke sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern erfüllen auch die hohen Anforderungen für den öffentlichen Raum.
Mosaike
Ein Highlight der Schulhofgestaltung sind zweifellos die beiden von Schülern gefertigten Mosaike, die im Zuge des vom Land geförderten Programms „Kultur & Schule" entstanden sind. Unter der Leitung der Werrieser Mosaikkünstlerin Alexandra Kraski wurden diese Kunstwerke geschaffen, die mehr sind als die Summe ihrer Teile. Sie stehen metaphorisch für die Schule selbst – ein Ort, an dem die Magie entsteht, wenn alle Elemente zusammenkommen.
Finanzierung und Unterstützung
Das Projekt konnte mit entscheidender finanzieller Hilfe der Bezirksvertretung Uentrop realisiert werden. Rund 45.000 Euro wurden aus dem Bezirksbudget für die Neugestaltung des Schulhofs bereitgestellt. Durch diese finanzielle Unterstützung konnte auch der Kauf der hochwertigen Sitzbänke ermöglicht werden.
Zukünftige Projekte
Bezirksbürgermeister Björn Pförtzsch sieht weiteren Bedarf zur Umgestaltung des Schulhofs. Ein „grüner Umweltachsen"-Bereich sowie ein Sport- und Bewegungsparcours sind in Planung. Zudem ist die Fortsetzung der Mosaik-AG geplant, für die allerdings noch weitere Spendengelder benötigt werden. Zurzeit wurde bereits ein Betrag von 2.500 Euro gesammelt.
Fazit
Die Umgestaltung des Schulhofs am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist ein lebendiges Beispiel für gelungene partizipative Schulentwicklung. Durch die aktive Einbindung der Schüler, die Unterstützung der Bezirksvertretung und die Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern konnte ein anregendes und ästhetisches Lernumfeld geschaffen werden. Der Schulhof ist nun nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch der Inspiration. Es bleibt spannend zu sehen, welche kreativen und nachhaltigen Projekte in Zukunft noch verwirklicht werden.








