Auch die Schülerinnen und Schüler des Steins hatten in diesem Jahr die Gelegenheit, im Rahmen der Juniorwahl an einem realitätsnahem Wahlprozess zur Bundestagswahl 2025 teilzunehmen.
Berechtigt, ihre Stimme abzugeben, waren die Jahrgangsstufen neun und zehn sowie die Eph und die Q2.
Die Organisation der Juniorwahl übernahmen die SoWi-Zusatzkurse der Q2. Sie kümmerten sich um die Vorbereitungen wie beispielsweise das Aufbauen und das Versiegeln der Wahlurnen. Außerdem mussten sie einen Wahlvorstand wählen sowie Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus den Kursen bestimmen, wie es bei der regulären Wahl ebenfalls geschieht.
Im Unterricht setzten sich unsere Wählerinnen und Wähler bereits mit der Bundestagswahl sowie mit den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien auseinander. Durch die intensive Recherche über die Stellungen der verschiedenen Parteien zu wichtigen politischen Oberthemen wie zum Beispiel der Migrationspolitik, war die Möglichkeit geboten sich eine fundierte Meinung zu bilden.
Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre Wahlbenachrichtigungen erhielten, machten sie sich auf den Weg zu dem vorbereiteten Wahlraum. Dieser wurde so gestaltet, dass er möglichst realitätsnah zur „echten" Bundestagswahl war. Der Prozess umfasste die Kontrolle der Wählerverzeichnisse, die Ausgabe der Stimmzettel und die Durchführung der geheimen Wahlen. Wenn das Kreuz auf dem Stimmzettel gesetzt war, musste dieser gefaltet in die Wahlurne geworfen werden.
Nach Abschluss der Wahl wurde die Auswertung der Stimmen ebenfalls von den SoWi-Zusatzkursen durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass Michael Thews (SPD) an unserer Schule die meisten Erststimmen erhielt. Dementsprechend stimmt das Ergebnis der Schule mit dem des Wahlkreises überein. Das Wahlergebnis unserer Schule stimmt in vielen Punkten mit dem Gesamtwahlergebnis der Juniorwahl überein. So hat auch am Stein DIE LINKE die meisten Zweitstimmen für sich gewinnen können, was sich mit dem Wahlverhalten der Erstwählerinnen und Erstwähler vergleichen lässt. Auch CDU und SPD stimmen mit kleinen prozentualen Abweichungen mit dem Gesamtergebnis überein, sodass sie zweit und dritt stärkste Partei wurden. Auffällig an den Ergebnissen unserer Schule ist, dass die AfD nur halb so viele Prozente erreichte wie die gesamte Statistik der Juniorwahl zeigt. Des weiteren erhielt die FDP genügend Zweitstimmen, um an unserer Schule die Fünfprozenthürde zu erreichen.
Die Juniorwahlen an unserer Schule zeigten, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig in demokratische Prozesse einzubeziehen. Durch die Teilnahme an der Wahl konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihr politisches Bewusstsein schärfen, sondern auch ein besseres Verständnis für die Bedeutung ihrer Stimme in einer demokratischen Gesellschaft entwickeln.
