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Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm besteht als Institution bereits seit 1890. Unter seinen zahlreichen Ausstellungen wird seit dem 29.11.2025 anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Stadt Hamm eine akustische Reise durch die Stadtgeschichte mit dem Titel „Hör mal hin!" angeboten.

24 Gegenstände werden durch kurze Geschichten in Form von Hörspielen erzählt und erklärt. Der Besucher kann zwischen zwei Hörspieltouren wählen – einer für Kinder ab 7 Jahren und einer für Erwachsene. Zusätzlich wurden einige Ausstellungsstücke von spendablen Hammer Bürgern zur Verfügung gestellt, damit die Besucher sie ausgiebig betrachten können, was die Geschichte greifbarer macht. Nicht nur die Ohren müssen in dieser Ausstellung gespitzt werden, sondern auch der Geruchs- und der Tastsinn werden durch verschiedene interaktive Exponate aktiviert.

Der GEP-Kurs der 10. Klasse von Frau von Keitz hatte das Vergnügen, nicht nur diese Ausstellung zu bewundern, sondern auch die Sammlung zum Thema Stadtgeschichte zu durchlaufen. In einem Rundgang wird die Entwicklung der Stadt Hamm vom Mittelalter bis in die heutige Zeit ausführlich erklärt. Zu Beginn lernten wir in einer von einer Mitarbeiterin geleiteten Führung die Ursprünge der Stadtgeschichte kennen. Von einer Bauernhochzeit bis zum rasanten Wandel der Stadt während der Industrialisierung reichten die spannenden Erzählungen und Ausstellungsstücke. Bereits während der Führung wurden wir selbst kreativ und verfassten ein Gedicht zum Thema „800 Jahre Hamm".

Anschließend konnten wir die Ausstellung eigenständig weiter erkunden. Besonders spannend war dabei die Hörspieltour „Hör mal hin!". Mithilfe eines Audioguides wurden die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken lebendig erzählt. Die Hörspiele vermittelten die Stadtgeschichte nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam und machten die Vergangenheit auf eine besondere Weise erlebbar.

Neben den Hörspielen konnten wir ein Modell der mittelalterlichen Stadt Hamm aus Bausteinen betrachten. Besonders beeindruckend waren die dargestellten Stadtmauern und Befestigungsanlagen, die früher zum Schutz der Stadt dienten. Dadurch konnten wir uns besser vorstellen, wie Hamm in seinen Anfängen aufgebaut war. Außerdem sahen wir ein Modell des Glaselefanten, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Besonders interessant waren auch die nachgestellten historischen Räume. Dort konnten wir sehen, wie Klassenzimmer und Wohnräume früher aussahen und wie sich das Leben der Menschen im Laufe der Zeit verändert hat. Ein weiteres Thema der Ausstellung waren die zahlreichen Stadtbrände, die Hamm in seiner Geschichte immer wieder geprägt haben. Anhand verschiedener Exponate und Informationen wurde deutlich, welche Auswirkungen diese Ereignisse auf die Entwicklung der Stadt hatten.

Zum Abschluss unseres Besuchs nahmen wir an einem zweiten Workshop teil. Dort gestalteten wir Comics, in denen wir unsere Eindrücke aus dem Museum und die neu gewonnenen Kenntnisse über die Stadtgeschichte kreativ festhalten konnten.

Die Ausstellung anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums sowie die Sammlung zur Hammer Stadtgeschichte haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielseitig und spannend die Entwicklung der Stadt ist. Durch die Verbindung von Hörspielen, historischen Objekten, interaktiven Stationen und kreativen Workshops wurde die Vergangenheit lebendig und verständlich vermittelt. Für unseren Kurs war der Besuch eine interessante und abwechslungsreiche Erfahrung, die uns die Geschichte unserer Heimatstadt auf eine neue und spannende Weise nähergebracht hat.

             
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