Das Juniorwahlergebnis gilt als Stimmungsbild der Jugend und zeigt die Wahlentscheidung der jungen Generation.
Ergebnis der offiziellen NRW Landtagswahl
Die CDU siegte mit 35,7 Prozent deutlich über die SPD mit 26,7 Prozent. Die Grünen gehören gemeinsam mit der Union zu den Siegern des Abends. Sie konnten ihr Ergebnis fast verdreifachen und kamen auf 18,2 Prozent. Koalitionsmöglichkeiten gibt es rechnerisch zwischen Union und den Grünen; zwischen SPD, Grünen und FDP (Ampel) und CDU und SPD (GroKo). Eine Koalition der Wahlsieger Schwarz-Grün (CDU und Grüne) gilt politisch als wahrscheinlichste Koalitionsoption. Sie haben mit 115 Sitzen eine deutliche Mehrheit (diese liegt bei 100 Sitzen). Die FDP rutschte auf 5,9 Prozent ab und musste zunächst um den Einzug in den Landtag bangen. Auch AfD und Linke verschlechterten ihre Ergebnisse. Während die AfD auf 5,4 Prozent kommt und damit als kleinste Fraktion im Landtag vertreten bleibt, erreicht die Linke nur 2,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,5 Prozent der Wahlberechtigten auf einem historischen Tiefpunkt.
Ergebnis der Juniorwahl für ganz NRW
Bei der Juniorwahl waren über 200.000 Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihres Alters bei der realen Landtagswahl nicht abstimmen durften, aufgerufen, das neue düsseldorfer Parlament zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag mit 72,3 Prozent deutlich über der tatsächlichen Beteiligung. Auch in den Ergebnissen spiegelt sich ein Unterschied wieder. Den ersten Platz erreichten die Sozialdemokraten mit 22,6 Prozent. Die Grünen erreichten 18,0 Prozent. Mit einer knappen Differenz von nur 0,8 Prozent folgte die Union mit 17,2 Prozent. Die FDP setzt sich mit 15,6 Prozent deutlich vom Landestrend ab. Die AfD erreichte 6,7 Prozent. Ebenfalls auffällig ist, dass 20 Prozent sonstige Parteien wählten.
Ergebnis der Juniorwahl am Stein
Auch am Stein wurde gewählt. Es erfolgte die erstmalige Teilnahme an einer Juniorwahl am Stein. Das Ergebnis hebt sich sowohl vom Landtagswahlergebnis, als auch vom Juniorwahlergebnis leicht ab. Den ersten Platz erreichten die Grünen mit 24,9 Prozent. Auf dem zweiten Platz landete die SPD mit 22,9 Prozent. Die Union erreichte 17,7 Prozent. Die FDP wählten 15,9 Prozent. Die AfD mit 3,5 Prozent und die Linke mit 3,0 Prozent wären deutlich nicht im Landtag. Die Wahlbeteiligung lag mit fast 80 Prozent vergleichsweise hoch. Es wählten über 400 Schülerinnen und Schüler.
Die Wahl am Stein verlief ohne Zwischenfälle. Der Wahlvorstand bedankt sich für die rege Teilnahme und das hohe Interesse am politischen Geschehen. Wir hoffen, die Juniorwahl auch zukünftig am Stein durchführen zu können und freuen uns euch 2024 zur Europawahl erneut willkommen heißen zu dürfen!
Benedict Rose
Wahlvorsteher
Jamie Gottfried, Can-Luca Göl, Pascal Krafft, Maik Maisner, Josua Ströer, Niklas Kauer, Konstantin Veltmann, Constantin Wichary und Fiona Trojca
Wahlhelfer*in


