In dem Vortrag des Kriminalpolizisten für die Klasse 6b haben wir viel über die Sicherheit im Internet gelernt und mitgenommen. Hier sind ein paar zusammenfassende Informationen, die man sich merken sollte.
Jeder, der etwas ins Internet stellt, sollte sich bewusst sein, dass man es nicht so einfach wieder zurückholen oder löschen kann. Deswegen sollte man lieber zweimal nachdenken, ob man es mit der Welt teilen möchte oder nicht. Immerhin haben etwa 4,9 Milliarden Menschen Zugriff auf das Internet.
Wer im Internet unterwegs ist, sollte über Hacker und schädliche Software Bescheid wissen. Man sollte Links nicht ohne Bedacht öffnen, denn hinter ihnen können sich Hackerangriffe verstecken. Auch Werbung für Spiele kann ein solcher Angriff sein. Ein Button, mit dem man ein Spiel direkt herunterladen kann, ist häufig ein Anzeichen für einen Hackervirus. Das Spiel oder die App lädt man lieber direkt im offiziellen App-Store herunter.
Damit einem ein solcher Angriff nicht passiert, sollte man immer starke Passwörter verwenden. Sie sollten nichts mit einem selbst zu tun haben, wie z. B. Name und Geburtsdatum. Man kann als starkes Passwort auch die Anfangsbuchstaben der Wörter eines Satzes nehmen, wie in diesem Fall: „Mein Lieblingsverein ist der BVB 09!" Das Passwort wäre nun: MLidB09! Man sollte immer beachten: Je länger das Passwort, desto sicherer. Auch wenn es einfacher ist, sollte man nicht für alle Dienste dasselbe Passwort verwenden. Man sollte seine Passwörter ebenfalls nicht mit anderen Leuten teilen.
Man sollte auf seine privaten Daten im Internet Acht geben. In einem Chat weiß man nie, mit wem man kommuniziert. Viele Erwachsene geben sich im Internet jünger aus, als sie sind, und versuchen, Vertrauen zu erwecken und private Daten zu bekommen. Sie erzählen häufig, sie hätten die gleichen Interessen wie man selbst, also sollte man aufpassen. Wenn einen Leute im Internet etwa nach privaten Bildern oder anderem fragen, sollte man den Chat sofort abbrechen und am besten mit einer erwachsenen Person reden, der man vertraut. Man sollte dies nicht verschweigen, denn dadurch bessert es sich nicht. Wenn es sogar gegen das Gesetz verstößt, sollte man den Chat durch Screenshots festhalten und sich Hilfe bei den Eltern, einer Lehrkraft oder der Polizei holen.
Schon in jungem Alter kann man im Internet Straftaten begehen. Schon ein einfaches Bild einer Person ohne deren Zustimmung kann strafbar sein. Auch das Verbreiten von Stickern kann einen vor Gericht führen. Ein häufiger Fall sind Sticker von Lehrern mit einer Beleidigung oder einem anderen Spruch, die dann in der Schule verbreitet werden. Generell gilt: Man sollte auf seine Nutzungszeiten achten und bedenken, ob man in der Zeit vor dem Handy auch etwas Sinnvolleres hätte machen können.
Für uns war der Vortrag wichtig, um mehr über das Internet zu lernen und vorsichtiger mit seinen Daten umzugehen. Alle sollten über diese Gefahren informiert werden.