
Streichinstrument, Klavier oder doch Gesang? Egal welches musikalische Talent du hast, der Wettbewerb „Jugend musiziert“ gibt dir die Möglichkeit, dich mit anderen zu messen und ist vielleicht der erste Schritt einer erfolgreichen Musikkarriere. Auch die Schülerinnen Tabea Karras und Mila Kreienfeld nutzten diese Chance nahmen und an dem Wettbewerb teil.
Jugend musiziert ist ein Musikförderprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 21 Jahren. Jedes Jahr spielen die Teilnehmer vor einer Jury und können durch eine gute Bewertung in die nächste Runde gelangen. Angetreten wird in sechs Altersgruppen, bei denen sich die Anforderungen unterscheiden. Jeder muss, je nach Altersgruppe und Kategorie, zehn bis zwanzig Minuten vorspielen. Um von dem Regional- zum Landeswettbewerb zu gelangen, müssen von den 26 Punkten mindestens 23 erreicht werden. Diese Bewertung wird im Verlaufe der Wettbewerbe immer anspruchsvoller, da die Jury zunächst aus Musiklehrern und bei dem Landeswettbewerb aus Professoren besteht.
Zwei Steinschülerinnen, Mila Kreienfeld aus der 6c sowie Tabea Karras aus der Q1, stellten sich dieser großen Herausforderung. Wie die beiden zu diesem Wettbewerb kamen, wie es ihnen im Verlauf ergangen ist und was sie am Ende erreicht haben, erfahrt ihr in den folgenden Interviews.
Interview mit Tabea Karras
Wie bist du darauf gekommen, bei „Jugend musiziert“ teilzunehmen?
Das erste Mal habe ich in der zweiten Klasse an „Jugend musiziert“ teilgenommen. Und darauf gekommen bin ich durch meine Lehrer. Es war dieses Jahr also schon das zehnte Mal, dass ich an diesem Wettbewerb teilgenommen habe.
In welcher Kategorie bist du gestartet?
Ich bin in der Kategorie „Duo Klavier und ein Streichinstrument“, zusammen mit Henrike an der Geige, gestartet. Begleitet wurde ich dabei mit der Geige von Henrike Blikslagerhaben. Wir spielten „Scherzo“ in c-Moll von Brahms und eine Sonate von Penderecki.
Wie läuft der Wettbewerb denn genau ab?
Zuerst hat man eine große Vorbereitungsphase, in der ich zuerst ab Juni allein geübt habe; ab November habe ich dann drei- bis viermal in der Woche mit Henrike geübt. Der Regionalwettbewerb fand am 28. Januar in der Musikschule hier in Hamm statt. Bevor das Vorspiel beginnt, hat man genug Zeit, um sich in einem Vorbereitungsraum warmzuspielen.
Schafft man es bei dem Regionalwettbewerb, mehr als 23 Punkte zu erzielen, kommt man in den Landeswettbewerb. Dieser startet zunächst mit einer Akustikprobe und dauert fast eine Woche. In diesem Jahr findet der Wettbewerb am 13. Mai statt.
Interview mit Mila Kreienfeld
Wie bist du darauf gekommen, bei diesem Wettbewerb teilzunehmen?
Als ich jünger war, war ich im Chor und habe vier Jahre lang Ballett getanzt. Seit drei Jahren bin ich nun in der Musical Company Hamm, wo ich zum ersten Mal auf den Wettbewerb aufmerksam geworden bin. Ich wurde vor einiger Zeit gefragt, ob ich teilnehmen wolle, woraufhin ich mich dann angemeldet habe.
In welcher Kategorie bist du gestartet?
Ich bin in der Kategorie „Musical“, welche das Tanzen, Singen und Schauspielern beinhaltet, angetreten. Diese Kategorie wird erst seit kurzer Zeit als Wettbewerbsmöglichkeit angboten.
Wie hast du dich vorbereitet?
In der Vorbereitungsphase habe ich zwei bis drei Mal pro Woche geprobt. Das Tanzen habe ich zusammen mit Anke Lux und das Singen mit Tjark Baumann geprobt.
Wir wünschen noch einmal herzlichen Glückwunsch und auch für die nächste Runde viel Erfolg.